Google Ads bringt Anfragen ab der ersten Woche und kostet pro Klick. SEO bringt Anfragen nach Monaten und kostet Arbeit statt Klicks. Wer jetzt Aufträge braucht, startet mit Google Ads. Wer eine Website hat, die schon Anfragen bringt, baut mit SEO den zweiten Kanal. Die meisten Dienstleister brauchen beides, in dieser Reihenfolge.
Der Unterschied in einem Satz
Google Ads ist Miete, SEO ist Eigentum. Mit Anzeigen kaufen Sie sich ab morgen die Position über den Suchergebnissen und zahlen dafür pro Klick. Mit SEO bauen Sie über Monate eine Website, die von selbst gefunden wird, und zahlen mit Arbeit statt mit Klicks. Beides bringt Kunden, die aktiv nach Ihrer Leistung suchen. Das ist der große Vorteil gegenüber Social Media, wo Sie Menschen unterbrechen, die gerade etwas anderes wollten.
Google Ads: schnell, steuerbar, kostet pro Klick
Eine Kampagne ist in ein bis zwei Wochen gebaut, die ersten Anfragen kommen meist innerhalb weniger Tage. Sie bestimmen, für welche Suchbegriffe Sie erscheinen, in welchem Umkreis, zu welchen Zeiten. Wenn Sie keine Aufträge mehr annehmen können, pausieren Sie. Wenn ein neuer Mitarbeiter anfängt, drehen Sie auf.
Der Preis dafür: Jeder Klick kostet, und die Anfragen hören auf, sobald Sie das Budget abschalten. Google Ads funktioniert bei Dienstleistern dann, wenn der Auftragswert den Preis pro Anfrage trägt. Bei einer Badsanierung, einem Mandat oder einer Gerüstmiete ist das fast immer der Fall. Bei einem Auftrag für 80 € selten.
SEO: langsam, günstig pro Anfrage, braucht Substanz
SEO heißt bei Dienstleistern vor allem: eine eigene Seite pro Leistung, bei regional tätigen Betrieben eine Seite pro Leistung und Stadt, dazu ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen und eine Website, die schnell lädt. Wer das hat, bekommt Anfragen, die nichts pro Klick kosten.
Die Nachteile: Es dauert. Für lokale Begriffe mit wenig Wettbewerb einige Monate, für umkämpfte Begriffe oft ein Jahr und länger. Sie können es nicht abschalten und nicht aufdrehen. Und es funktioniert nur, wenn die Website Substanz hat. Eine Startseite mit fünf Sätzen pro Leistung rankt für nichts, egal wie viele Meta-Tags jemand einträgt.
Der Vergleich in der Übersicht
| Kriterium | Google Ads | SEO |
|---|---|---|
| Erste Anfragen | Tage bis wenige Wochen | Monate |
| Kosten | Pro Klick, laufend | Arbeit und Inhalte, einmalig plus Pflege |
| Steuerbar | Täglich: Budget, Region, Zeiten | Kaum, Ergebnis kommt verzögert |
| Abschaltbar | Sofort | Bleibt, auch wenn Sie nichts tun |
| Planbarkeit | Hoch, sobald das Konto gelernt hat | Schwankt mit Google-Updates |
| Voraussetzung | Landingpage und Tracking | Website mit eigener Seite pro Leistung |
Wann Google Ads die richtige Wahl ist
- Sie brauchen jetzt Aufträge, nicht in acht Monaten.
- Ihr Auftragswert liegt im vierstelligen Bereich oder darüber.
- Sie wollen steuern können, wie viele Anfragen kommen.
- Sie starten ein neues Angebot oder eine neue Region und wollen wissen, ob Nachfrage da ist, bevor Sie Monate in Inhalte investieren.
Wann SEO die richtige Wahl ist
- Ihre Website bringt bereits Anfragen und soll mehr davon bringen.
- Sie sind regional tätig und Ihre Wettbewerber haben schwache Websites.
- Ihre Aufträge sind zu klein, um pro Klick zu zahlen.
- Sie haben oder bekommen die Zeit, Inhalte zu pflegen, oder jemanden, der das macht.
Warum wir sagen: erst Ads, dann SEO
Google Ads liefert nach vier Wochen etwas, das SEO nie liefert: eine Liste der Suchbegriffe, die tatsächlich Anfragen bringen. Nicht die Begriffe, die ein Keyword-Tool vorschlägt, sondern die, für die echte Menschen geklickt und angefragt haben. Genau diese Begriffe sind die Ziele für Ihre SEO-Seiten. Wer umgekehrt anfängt, baut Seiten für Begriffe, von denen er hofft, dass sie Kunden bringen.
Und wenn beides läuft, belegen Sie zwei Plätze auf derselben Ergebnisseite: die Anzeige oben und das organische Ergebnis darunter. Bei unseren Kunden bringt das mehr Anfragen als beide Kanäle allein.
Fazit
Die Frage ist nicht „Google Ads oder SEO“, sondern „Was zuerst“. Wer jetzt Anfragen braucht und dessen Aufträge das tragen, startet mit Google Ads und baut mit den Daten daraus die SEO-Seiten. Wer eine Website hat, die schon funktioniert, und geduldig sein kann, investiert in Inhalte. Das eine ersetzt das andere nicht.
Baut die Landingpages und das Tracking hinter unseren Kampagnen und die Websites unserer Kunden. Mehr über uns